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  Die SKENAR-Therapie ist eine holistische Behandlungsweise, die das vegetative Nervensystem reguliert. Elektrische Impulse mit einer Konfiguration - wie endogene Nervenimpulse, werden über die Haut dem Nervensystem appliziert. Es handelt sich dabei um eine Form von Elektrotherapie, welche in keiner Weise den bisherigen weitverbreiteten Therapien, wie z.B. TENS ähnelt.

  Das Ziel der Therapie ist, die Adaptionsfähigkeit des Organismus zu verbessern. Praktisch ist das nur möglich über eine Verbesserung möglichst vieler, am besten aller Körperfunktionen. Ziel ist somit nie die Verbesserung nur eines Körperteils bzw. eines Organsystems, sondern des gesamten Organismus.

  SKENAR führt zu einer Optimierung aller Organsysteme bzw. Körperfunktionen, indem die zellbiologischen Prozesse verbessert werden. Molekularbiologisch werden die Vorgänge in den Zellen des Organismus durch eine starke Neuropeptidausschüttung initiiert. Die Wirkung von Neuropeptiden ist vielfältig und lang anhaltend. Die Zerfallsprodukte von Neuropeptiden haben wiederum biologische Wirksamkeit.

  Man geht von einem mehr oder weniger umfassenden "regulativen Kontinuum" an Neuropeptiden im Blut aus, welche die Körperfunktionen neben dem Nervensystem und dem Hormonsystem steuern. Die Erkenntnis der Existenz endokrin wirksamer Peptide, synthetisiert von Nervenzellen, führt uns zu einem Überdenken des klassischen Ansatzes in der Physiologie mit der Trennung des endokrinen Systems vom Nervensystem. Es scheint eine dichte Verstrickung des Nervensystems mit dem endokrinen System zu geben, bzw. weist das Nervensystem auch endokrine Charakteristika auf.

  In der SKENAR-Therapie ist besonders der analgetische Effekt sehr anschaulich. Bei Schmerzpatienten ist sehr häufig bereits nach 20 bis 30 Minuten ein deutlicher schmerzlindernder Effekt zu beobachten. Die analgetische Wirkung mancher Neuropeptide ist seit langem bekannt. SKENAR ist allerdings nie eine reine Schmerztherapie. Durch eine Optimierung möglichst vieler Körperfunktionen hat die SKENAR-Therapie immer konstitutionellen Charakter.

  Mittels SKENAR werden praktisch nie Körperfunktionen blockiert, sondern immer gefördert. Damit unterscheidet sich SKENAR ganz klar von der Wirkungsweise vieler Pharmaka. Häufig kommt es bei SKENAR-Behandlungen zum Wiederauftreten unterdrückter alter Symptome in exakt der Form, wie das in der klassischen Homöopathie beschrieben ist.

  Ziel jeder Heilmethode soll die Verbesserung der suboptimalen Anpassungsreaktionen des Organismus sein, um mit Stressfaktoren auch ohne Pharmaka besser umgehen zu können.

  Durch SKENAR werden nie Symptome und folglich auch keine Krankheiten behandelt, sondern immer kranke Organismen. Eine Diagnose - wie sie die universitäre Medizin lehrt - ist stets zweitrangig. Priorität haben immer der ganze Organismus bzw. aktuelle Beschwerden.
 
 
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